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17. Juli 2007
Unsere Anreise mit Ryanair von Hahn nach Kerry Airport verlief problemlos. Die größten Schwierigkeiten hatten wir eigentlich vor der Reise, die sehr knappen maximalen Gepäckgewichte von Ryanair (15kg per Person) einzuhalten. Da ist Vieles wieder aus den Koffern geflogen!
Kerry Airport besteht aus einer Landebahn und einer Halle, das wars. Aber so gibt es hier auch keine langen Wege oder Wartezeiten. Der Flughafen liegt "in the middle of nowhere" etwa 20min von Killarney entfernt. Wir sind dann auch zunächst nach Killarney gefahren und haben an einem Supermarkt am Ortsrand uns etwas Warmes zum Essen besorgt (Burger, Chicken wraps und Wedges) und dann ging unser Urlaub eigentlich erst los. Killarney und seinen National Park haben wir links liegen lassen, um hier die letzten 2 Tage unseres Urlaubs zu verbringen und sind ins Landesinnere, zum Rock of Cashel gestartet.
Apropos Autofahren. In Irland ist natürlich Linksverkehr angesagt. Da hatten wir eigentlich keine Bedenken, da wir schön öfters in England, Schottland und Wales ohne Probleme unterwegs waren. Diesesmal haben wir aber einen Wagen vor Ort gemietet und was ich vergessen hatte, war dass dann nicht nur der Fahrer rechts sitzt, sondern die Gangschaltung dann entsprechend links vom Fahrer liegt und mit der linken Hand bedient werden muss. Jetzt bin ich mit links gar nicht total untauglich aber links schalten war schon eine Herausforderung. Die ersten Tage bin ich immer mal wieder im verkehrten Gang gelandet und hielt schonmal den Verkehr auf, wenn ich wieder im Getriebe rührte. Im Laufe des Urlaubs habe ich mich dann eingeübt, aber das nächste Mal wird ein Wagen mit Automatik gemietet!
Unterwegs haben wir bei Mitchelstown einen Stop eingelegt und die Mitchelstown Cave besichtigt. Die Karsthöhle ist sehr eindrucksvoll und lohnt eine Besichtigung aber leider darf man keine Bilder machen. Dafür hat uns unsere Führerin in der Haupthöhle eine a capella Gesangseinlage gebracht. Es klang wie Hollie Smith, sehr eindrucksvoll!
Nach der Höhlenbesichtigung war es vorbei mit dem trockenen Wetter. Es begann in Strömen zu regnen, wie schon fast den ganzen bisherigen Sommer in Irland. Die Irlander sprachen schon von "Monsoon". Zum Glück wurde es im Verlauf unseres Urlaubes zumindest erträglich mit gutem und weniger gutem Wetter. Zumindest gabs dann schöne Regenbögen.
Am Rock of Cashel sind wir dann im Regen vorbeigefahren und haben die Besichtigung auf den nächsten Tag verschoben (die Hoffnung auf besseres Wetter stirbt zuletzt).
Unser Ziel für den heutigen Tag war unser erstes B&B, Abbeyvale House in Holycross. Unsere Gastgeberin begrüßte uns mit dem obligatorischen Tee im Wintergarten, den wir bei dem Wetter gerne genossen. Als Zugabe gab es auch noch warme Pancakes mit Himbeermarmelade!
Holycross hat als Attraktion noch eine alte Abtei aus dem 12. Jahrhundert zu bieten. Am Abend kam noch kurz die Sonne zum Vorschein, was wir für eine Besichtigung der Abbeygrounds nutzten.
In Holycross selbst wären wir verhungert, also sind wir zum Abendessen in das nahe Provinzstädtchen Thurles gefahren. Im strömenden Regen haben wir uns dort in ein indisches Lokal geflüchtet.
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